Ertragslage

 

Der Daimler-Konzern erzielte im zweiten Quartal 2014 ein EBIT von 3.095 (i. V. 5.242) Mio. €. Das EBIT aus dem laufenden Geschäft konnte im zweiten Quartal 2014 deutlich auf 2.463 (i. V. 2.192) Mio. € gesteigert werden. (Vgl. Tabelle C.03)

C.03

EBIT nach Segmenten
in Millionen € Q2
2014
Q2
2013
Veränd.
in %
Q1-2
2014
Q1-2
2013
Veränd.
in %
             
Mercedes-Benz Cars 1.409 1.041 +35 2.592 1.501 +73
Daimler Trucks 455 434 +5 796 550 +45
Mercedes-Benz Vans 242 204 +19 365 285 +28
Daimler Buses 50 27 +85 103 -4 .
Daimler Financial Services 336 319 +5 733 633 +16
Überleitung 603 3.217 -81 293 3.194 -91
Daimler-Konzern 3.095 5.242 -41 4.882 6.159 -21

Absatz und Umsatz haben sich im zweiten Quartal 2014 in allen Geschäftsfeldern erfreulich entwickelt. Der aktuelle Produkt-Mix bei Mercedes-Benz-Cars und die zunehmende Wirkung der umgesetzten Effizienzmaßnahmen in allen Geschäftsfeldern haben das operative Ergebnis positiv beeinflusst. Wechselkurseffekte haben dagegen das Ergebnis belastet.

Das zweite Quartal 2014 war insbesondere durch die Neubewertung der Anteile an Tesla Motors, Inc. (Tesla) sowie durch Bewertungseffekte aus der Absicherung des Tesla-Aktienkurses beeinflusst. Hieraus ist ein Bewertungsertrag von zusammen 650 Mio. € entstanden, der in der Überleitung ausgewiesen ist. Im Vorjahr war das EBIT des zweiten Quartals durch einen Ertrag aus der Neubewertung und der Veräußerung der EADS-Anteile beeinflusst.

Die in Tabelle C.04 dargestellten Sonderfaktoren haben das EBIT im zweiten Quartal und in den ersten sechs Monaten 2014 und 2013 beeinflusst.

C.04

Sonderfaktoren im EBIT
in Millionen € Q2 2014 Q2 2013 Q1-2 2014 Q1-2 2013
         
Mercedes-Benz Cars        
Abwertung von Beteiligungen im Bereich alternativer Antriebe - -43 - -43
         
Daimler Trucks        
Personalanpassungen -71 -82 -76 -95
         
Mercedes-Benz Vans        
Wertaufholung des Beteiligungsbuchwerts an FBAC 61 - 61 -
         
Daimler Buses        
Neuausrichtung Geschäftssystem -8 -20 -9 -24
         
Überleitung        
Neubewertung der Tesla-Anteile 718 - 718 -
Absicherung Aktienkurs Tesla -68 - -229 -
EADS – Neubewertung und Veräußerung
des verbliebenen Anteils
- 3.209 - 3.209
Bewertung der Put-Option an RRPSH - -14 -118 -29

Das EBIT des Geschäftsfelds Mercedes-Benz Cars lag im zweiten Quartal 2014 mit 1.409 Mio. € deutlich über dem Vorjahreswert von 1.041 Mio. €. Die Umsatzrendite belief sich auf 7,9 (i. V. 6,4)%. (Vgl. Tabelle C.03)

Die Ergebnisentwicklung war im Wesentlichen auf das weitere Absatzwachstum vor allem in China und USA zurückzuführen. Dazu haben insbesondere die S- und E-Klasse sowie die erweiterte Kompaktwagenpalette beigetragen. Ergebniszuwächse erzielte Mercedes-Benz Cars auch durch eine bessere Preisdurchsetzung. Zudem wirkten sich Effizienzmaßnahmen aus dem Programm »Fit for Leadership« positiv auf das Ergebnis aus. Ergebnisbelastungen entstanden durch Aufwendungen für Produktattraktivierungen, Kapazitätserweiterungen sowie Vorleistungen für neue Technologien und Fahrzeuge. Darüber hinaus belasteten Wechselkurseffekte das Ergebnis.

Das EBIT des Geschäftsfelds Daimler Trucks lag im zweiten Quartal 2014 mit 455 (i. V. 434) Mio. € über dem Vorjahresniveau. Die Umsatzrendite belief sich auf 5,7 (i. V. 5,4)%. (Vgl. Tabelle C.03)

Insbesondere der deutliche Absatzanstieg in der NAFTA-Region sowie gesunkene Garantiekosten trugen zum Ergebnisanstieg bei. Die anhaltende Nachfrageschwäche in Lateinamerika und Wechselkurseffekte belasteten das Ergebnis. Zudem entfiel das anteilige Ergebnis der Rolls-Royce Power Systems Holding (RRPSH) aufgrund der Ausübung der Put-Option. Im Rahmen der fortgeführten Optimierungsprogramme in Brasilien entstanden außerdem Aufwendungen in Höhe von 71 Mio. € für Personalmaßnahmen. Die Umsetzung der Effizienzmaßnahmen des Programms »Daimler Trucks #1« beeinflussten das Ergebnis positiv.

Das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Vans erwirtschaftete im zweiten Quartal 2014 ein EBIT von 242 (i. V. 204) Mio. €. Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 9,7 % gegenüber 8,4% im Vorjahr. (Vgl. Tabelle C.03)

Das operative Ergebnis war im zweiten Quartal von einer sehr positiven Absatzentwicklung, insbesondere in Europa und in der NAFTA-Region, geprägt. Andererseits sind Aufwendungen für die Markteinführung der neuen Großraumlimousine V-Klasse und den neuen Vito entstanden; Wechselkurseffekte haben das Ergebnis zusätzlich belastet. Gegenläufig beeinflusste ein Ertrag aus der Wertaufholung des Beteiligungsbuchwerts an dem chinesischen Joint Venture Fujian Benz Automotive Corporation das EBIT mit 61 Mio. €.

Weltpremiere der neuen V-Klasse

Daimler Buses erreichte mit 50 (i. V. 27) Mio. € ein EBIT deutlich über dem Vorjahreswert und realisierte mit 4,8 (i. V. 2,9)% eine wesentlich bessere Umsatzrendite als im Vorjahr. (Vgl. Tabelle C.03)

Die Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahresquartal war geprägt durch die sehr erfreuliche Absatzentwicklung von Komplettbussen und einen verbesserten Produkt-Mix in Westeuropa. Zudem führten Wechselkurseffekte und weitere Effizienzfortschritte zu positiven Ergebniseffekten. Insgesamt konnte damit die rückläufige Entwicklung des Geschäfts in Lateinamerika und der Türkei mehr als ausgeglichen werden. Aus dem Optimierungsprogramm zur Neuausrichtung des Geschäftssystems entstanden Aufwendungen in Höhe von 8 (i. V. 20) Mio. €.

Mit einem EBIT von 336 Mio. € konnte auch das Geschäftsfeld Daimler Financial Services im zweiten Quartal 2014 den Vorjahreswert von 319 Mio. € übertreffen. (Vgl. Tabelle C.03)

Maßgeblich für diese Ergebnisentwicklung war das gestiegene Vertragsvolumen. Gegenläufig wirkte sich die negative Wechselkursentwicklung aus.

Die Überleitung der operativen Ergebnisse der Geschäftsfelder auf das EBIT des Konzerns umfasst die zentral verantworteten Sachverhalte sowie Ergebniseffekte aus der Eliminierung konzerninterner Transaktionen zwischen den Geschäftsfeldern.

Aus den zentral verantworteten Sachverhalten sind Erträge in Höhe von 594 (i. V. 3.189) Mio. € entstanden. Diese waren insbesondere aus der Neubewertung der Anteile an Tesla in Höhe von 718 Mio. € bedingt, die aufgrund des Wegfalls des maßgeblichen Einflusses vorzunehmen war. Gegenläufig war ein Aufwand aus der Absicherung des Aktienkurses von Tesla in Höhe von 68 Mio. € zu erfassen. Das zweite Quartal 2013 war durch den Ertrag aus der Neubewertung und der Veräußerung der EADS-Anteile mit 3.209 Mio. € beeinflusst.

Aus der Eliminierung konzerninterner Transaktionen ergab sich im zweiten Quartal 2014 ein Ertrag von 9 (i. V. 28) Mio. €.

Das Zinsergebnis verbesserte sich im zweiten Quartal um 26 Mio. € auf -158 (i. V. -184) Mio. €. Die Aufwendungen im Zusammenhang mit den Pensions- und Gesundheitsfürsorgeleistungen lagen leicht unter dem Vorjahr. Das sonstige Zinsergebnis verbesserte sich aufgrund des sukzessiven Auslaufens höher verzinslicher Refinanzierungen. Gegenläufig wirkten niedrigere Erträge aus Geldanlagen und aus der Bewertung von Zinssicherungsinstrumenten.

Der im zweiten Quartal 2014 ausgewiesene Aufwand für Ertragsteuern von 739 Mio. € erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 264 Mio. €. Im Vorjahr war der Steueraufwand im Vergleich zum Vorsteuerergebnis relativ gering, da der Ertrag aus der Neubewertung und der Veräußerung der EADS-Anteile im Wesentlichen steuerfrei war. Bereinigt um diesen Ertrag ergab sich im zweiten Quartal 2014 gegenüber dem Vorjahr eine Erhöhung der normal besteuerten Ergebnisse, die zu entsprechend höheren Steueraufwendungen führten.

Das Konzernergebnis erreichte 2.196 (i. V. 4.583) Mio. €. Dabei entfiel auf Minderheitsanteile ein Gewinn von 92 (i. V. 1.749) Mio. €, der im Jahr 2013 überwiegend aus der Neubewertung der EADS-Anteile resultierte. Der Anteil der Aktionäre der Daimler AG am Konzernergebnis betrug 2.104 (i. V. 2.834) Mio. €; dies führte zu einem Ergebnis je Aktie von 1,97 (i. V. 2,65) €.

Für die Berechnung des Ergebnisses je Aktie (unverwässert) wurde eine durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien von 1.069,8 (i. V. 1.068,4) Mio. Stück zugrunde gelegt.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2014 belief sich das EBIT des Daimler-Konzerns auf 4.882 (i. V. 6.159) Mio. €. (Vgl. Tabelle C.03)

Alle Geschäftsfelder verzeichneten im ersten Halbjahr 2014 eine sehr positive Absatz- und Umsatzentwicklung. Darüber hinaus haben sich der aktuelle Produkt-Mix bei Mercedes-Benz Cars sowie die zunehmende Wirkung der umgesetzten Effizienzmaßnahmen in allen Geschäftsfeldern positiv auf das operative Ergebnis ausgewirkt. Gegenläufig ergaben sich leicht negative Wechselkurseffekte.

Im Zusammenhang mit der Neubewertung und der Absicherung der Tesla Anteile entstand im ersten Halbjahr 2014 ein Ertrag von insgesamt 489 Mio. €. Demgegenüber führte die Ausübung der Option, die Anteile an der Rolls-Royce Power Systems Holding GmbH an Rolls-Royce zu übertragen, zu einem Aufwand in Höhe von 118 Mio. €. Das erste Halbjahr 2013 war insbesondere durch den Ertrag im Zusammenhang mit der EADS-Transaktion in Höhe von insgesamt 3.209 Mio. € erheblich beeinflusst.

Das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars erzielte im ersten Halbjahr 2014 ein EBIT von 2.592 (i. V. 1.501) Mio. €. Die Umsatzrendite belief sich auf 7,5 (i. V. 4,9)%. (Vgl. Tabelle C.03)

Die Ergebnisentwicklung war im Wesentlichen auf das weitere Absatzwachstum vor allem in China und USA zurückzuführen. Dazu haben insbesondere die S- und E-Klasse sowie die erwei-terte Kompaktwagenpalette beigetragen. Ergebniszuwächse erzielte Mercedes-Benz Cars auch durch eine bessere Preis-durchsetzung. Zudem wirkten sich Effizienzmaßnahmen aus dem Programm »Fit for Leadership« positiv auf das Ergebnis aus. Ergebnisbelastungen entstanden durch Aufwendungen für Produktattraktivierungen, Kapazitätserweiterungen sowie Vorleistungen für neue Technologien und Fahrzeuge. Darüber hinaus belasteten Wechselkurseffekte das Ergebnis.

Das Geschäftsfeld Daimler Trucks erreichte im ersten Halbjahr 2014 ein EBIT von 796 (i. V. 550) Mio. €; die Umsatzrendite lag bei 5,3 (i. V. 3,7)%. (Vgl. Tabelle C.03)

Der Ergebnisanstieg war im Wesentlichen auf die positive Absatzentwicklung in der NAFTA-Region und in Asien zurückzuführen. Zudem beeinflussten geringere Garantiekosten und die Umsetzung der Effizienzmaßnahmen des Programms »Daimler Trucks #1« das Ergebnis positiv. Dem gegenüber standen insbesondere der Absatzrückgang in Lateinamerika sowie Wechselkurseffekte. Im Rahmen der fortgeführten Optimierungsprogramme in Brasilien entstanden außerdem Aufwendungen in Höhe von 76 Mio. € für Personalmaßnahmen.

Mit einem EBIT von 365 (i. V. 285) Mio. € übertraf das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Vans im ersten Halbjahr 2014 das Ergebnisniveau des Vorjahres deutlich. Die Umsatzrendite betrug 7,8 (i. V. 6,4)%. (Vgl. Tabelle C.03)

Maßgeblich für diese Entwicklung war insbesondere ein deutlicher Nachfrageanstieg in Europa und in der NAFTA-Region; Aufwendungen im Zusammenhang mit der Einführung der neuen V-Klasse und des neuen Vito haben sich dagegen auf das Ergebnis ausgewirkt. Wechselkurseffekte haben das Ergebnis zusätzlich belastet. Ein Ertrag aus der Wertaufholung des Beteiligungsbuchwerts an dem chinesischen Joint Venture Fujian Benz Automotive Corporation in Höhe von 61 Mio. € hat das EBIT beeinflusst.

Das Geschäftsfeld Daimler Buses erzielte im ersten Halbjahr 2014 ein EBIT von 103 (i. V. -4) Mio. € und lag damit signifikant über Vorjahresniveau. Die Umsatzrendite belief sich auf 5,4 (i. V. -0,2)%. (Vgl. Tabelle C.03)

Durch die erfreulich gute Entwicklung des Komplettbusgeschäfts sowie deutliche Effizienzfortschritte konnte das operative Ergebnis gesteigert werden. Aus dem Optimierungsprogramm zur Neuausrichtung des Geschäftssystems entstanden im ersten Halbjahr Aufwendungen in Höhe von 9 (i. V. 24) Mio. €.

Das Ergebnis des Geschäftsfelds Daimler Financial Services lag in den ersten sechs Monaten des Jahres 2014 mit 733 Mio. € deutlich über dem Vorjahreswert (i. V. 633 Mio. €). (Vgl. Tabelle C.03)

Maßgeblich für diese Ergebnisentwicklung war das gestiegene Vertragsvolumen sowie das Ergebnis aus dem Verkauf eines nicht fahrzeugbezogenen Vermögenswertes in den USA in Höhe von 45 Mio. €. Gegenläufig wirkte sich die negative Wechselkursentwicklung aus.

Sachverhalte, die in der Überleitung vom EBIT der Geschäftsfelder auf das EBIT des Konzerns enthalten sind, wirkten sich im ersten Halbjahr insgesamt mit 293 Mio. € positiv aus (i. V. 3.194 Mio. €).

Aus den zentral verantworteten Sachverhalten sind Erträge in Höhe von 280 (i. V. 3.132) Mio. € entstanden. Darin ist ein Ertrag in Höhe von 718 Mio. € enthalten, der aus der Neubewertung der Tesla Anteile entstand. Diese Neubewertung war vorzunehmen, da der maßgebliche Einfluss auf diese Beteiligung nicht mehr gegeben war. Gegenläufig war ein Aufwand aus der Absicherung des Aktienkurses von Tesla in Höhe von 229 Mio. € zu erfassen. Vorstand und Aufsichtsrat haben im März 2014 beschlossen, den Anteil von 50% an der RRPSH an den Partner Rolls-Royce Holdings plc. zu übertragen. In diesem Zusammenhang hat Daimler die im Jahr 2011 vereinbarte Put-Option auf die Beteiligung an RRPSH ausgeübt; hieraus ist im ersten Halbjahr 2014 ein Aufwand in Höhe von 118 Mio. € entstanden. Mitte April 2014 wurde die Veräußerung der Anteile an der RRPSH zu einem Preis von 2,43 Mrd. € vereinbart; der Beteiligungsbuchwert belief sich zum 31. März 2014 auf 1,42 Mrd. €. Der Abschluss der Transaktion wird bis zum Jahresende 2014 erwartet, steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen und außenwirtschaftsrechtlichen Freigaben.

Bis zum Verkauf der restlichen Anteile an EADS im zweiten Quartal 2013 war in den zentral verantworteten Sachverhalten auch das anteilige Ergebnis der at-equity bewerteten Beteiligung an EADS enthalten; das Ergebnis im ersten Halbjahr 2013 belief sich auf 49 Mio. €. Darüber hinaus war das erste Halbjahr 2013 durch einen Ertrag in Höhe von insgesamt 3,2 Mrd. € aus der Neubewertung und der Veräußerung der verbliebenen EADS-Anteile beeinflusst.

Aus der Eliminierung konzerninterner Transaktionen ergab sich im ersten Halbjahr 2014 ein Ertrag von 13 (i. V. 62) Mio. €.

Das Zinsergebnis verbesserte sich im ersten Halbjahr 2014 um 48 Mio. € auf -293 (i. V. -341) Mio. €. Die Aufwendungen im Zusammenhang mit den Pensions- und Gesundheitsfürsorgeleistungen waren im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Das sonstige Zinsergebnis verbesserte sich aufgrund des sukzessiven Auslaufens höher verzinslicher Refinanzierungen. Gegenläufig wirkten niedrigere Erträge aus Geldanlagen und aus der Bewertung von Zinssicherungsinstrumenten.

Der im ersten Halbjahr 2014 ausgewiesene Aufwand für Ertragsteuern von 1.303 Mio. € erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 632 Mio. €. Im Vorjahr war der Steueraufwand im Vergleich zum Vorsteuerergebnis relativ gering, da der Ertrag aus der Neubewertung und der Veräußerung der EADS-Anteile im Wesentlichen steuerfrei war. Bereinigt um diesen Ertrag ergab sich im ersten Halbjahr 2014 gegenüber dem Vorjahr eine Erhöhung der normal besteuerten Ergebnisse, die zu entsprechend höheren Steueraufwendungen führten.

Das Konzernergebnis verringerte sich in den ersten sechs Monaten 2014 auf 3.282 (i. V. 5.147) Mio. €. Der auf Minderheitsanteile entfallende Gewinn betrug 151 (i. V. 1.777) Mio. €, der im Jahr 2013 überwiegend aus der Neubewertung der EADS-Anteile resultierte. Auf die Aktionäre der Daimler AG entfiel ein Konzernergebnis von 3.131 (i. V. 3.370) Mio. €. Das Ergebnis je Aktie verringerte sich auf 2,93 (i. V. 3,16) €.

Für die Berechnung des Ergebnisses je Aktie (unverwässert) wurde eine durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien von 1.069,8 (i. V. 1.068,0) Mio. Stück zugrunde gelegt.

Ihr Pfad